Pro und Contra Onlinevermarktung – TKP statt Affiliate?

Ich stehe gerade vor der Entscheidung meinen „Weltreise Blog der Gnomads“ teilweise in die Hände eines Vermarkters zu geben. Den Namen nenne ich (noch) nicht, aber es ist ein Spezialvermarkter nur für Reisewebseiten, offiziell nennt man sich „Vertikales Netzwerk“. Mein Blog hat derzeit knapp 50.000 Unique Visitors pro Monat, ich weiß gar nicht wie viele PIs, da ich so selten in den Analytics Account reinschauen. Die Visitors entnehme ich dem hervorragendem 103bees. Da lohnt es sich schon, zumindest mal einen Anzeigenposition per TKP und nicht nur über Google Adsense oder Affiliate zu monetarisieren.

So ganz bin ich mir noch nicht sicher, ob ich das überhaupt machen soll, einerseits ist der Vermarkter (OVK-Mitglied) erst seit Mai 2009 unterwegs und zweitens habe ich ja selbst mal bei einem großen Vermarkter in München gearbeitet (Ich bei XING). Nicht alles was glänzt, ist Gold.

Die Vermarkter argumentieren ja vor allem mit ihren tollen Anzeigenkunden und dem Service, den Adserver etc. bereit zu stellen. Erstes ist für kleine Webseiten sicherlich ein Problem (auch wenn man über XING die Ansprechpartner recht schnell ausfindig machen kann), zumindest was die TKP-Vermarktung angeht, zweiteres eher nicht. Open-X habe ich z.B. bei einigen Projekten am laufen. Kompliziert, aber gut.

Deshalb hier meine Gedanken zu den Vor- und Nachteilen einer Vermarktung. Ich freue mich auf Kommentare zur Erweiterung der Liste!

Pros:

– Im Gegensatz zu Affiliate-Programme auch Einkünfte durch Einblenden des Werbemittels – Abrechnung in TKP.

– Ich muss mich um die Anzeigenposition nicht kümmern, alles geht automatisch.

– Google Adsense, Affiliateprogramme etc. können weiterhin eingebunden werden und die TKP-Anzeigen können nebenbei eingeblendet werden.

– Die Webseite wird auf der Webseite des Vermarkter innerhalb des Portfolios präsentiert.

– Professionelle Mediadaten werden durch den Vermarkter angefertigt.

– Bereitstellung des Adservers.

– Webseite bleibt inhaltlich trotzdem unabhängig.

Contras:

– IVW / Agof Pixel muss eingebaut sein, das könnte die Seite ab und zu langsam machen.

– Ich habe keinen Einfluß auf den Anzeigenkunden.

– Hohe Sharingkosten, in diesem Falle 50 – 50.

– Keine Gewissheit wie hoch der eCPM sein wird.

– Der teilweise hohe eCPM von Google Adsense muss erst einmal getoppt werden.

– Man weiß nie, wie hoch die Auslastung tatsächlich ist, in diesem Falle liegt der Vermarkter derzeit bei 51 %.

– Das Logo des Netzwerkes muss auf jeder Seite eingeblendet werden. Verlinkung über nofollow.

Über Nils "Gnomad"

Hallo, mein Name ist Nils Römeling. Von Januar 2009 bis 2011 war ich auf Weltreise - 34 Länder! Mit dabei: Laptop, Kamera und eine Menge Webseiten. Heute arbeite ich als Vollzeitaffiliate in Augsburg.
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