6 Wochen haben wir im Internet-Entwicklungsland Südafrika verbracht. 6.500 Kilometer sind wir von West nach Ost gefahren. Um das Weihnachtsgeschäft für diverse meiner Projekte vorzubereiten, haben wir 3 Wochen in Kapstadt verbracht. Mittlerweile sind wir gut in Namibia angekommen – auch wenn wir gerade festsitzen und es kein unleaded gibt. Zeit ein kleines Resümee zu ziehen, wie es mir in Südafrika als Affiliate erging.
Hier meine Erfahrungen:
Bessere Hotels haben meist WIFI, dann muss man aber mindestens 60 EUR pro Nacht und pro Person ausgeben – nicht unsere Preisklasse. Kostenloses WIFI gibt es dagegen in Südafrika eher selten – in den Cafés sind meist nur 5 bis 20 MB pro Tag frei, das lohnt gerade seine Mails zu checken, doch länger arbeiten lässt sich damit nicht. Schnell sind diese Leitungen nicht – anscheinend fehlt immer noch ein Überseekabel von Afrika nach Asien oder Europa.
Mobiles Internet in Südafrika – die beste Lösung
Nach der Ankunft am Johannesburger Flugplatz sah ich überall MTN und Vodacom SA Werbung. Cool, beste Auswahl. Und tatsächlich. Vodacom SA, eine Tochter von unserem bekannten Vodafone, unterhält ein ordentliches Mobilfunknetz sowie die Möglichkeit per HSDPA 3.6 und 7.2 das Internet zu erreichen. Mit 3.6. hatte ich Downloadraten von knapp 50 KB/Sek und Upload bis 20 KB/Sek. Das ist okay.
Das Angebot nennt sich „Data Bundle“, funkt landesweit recht gut, ist aber nicht billig, wie folgende Tabelle zeigt. 1 GB kostet bspw. Rund 25 EUR, 3 GB 50 EUR. Man kauft sich eine Simcard, lädt per Prepaid Guthaben auf und darf nicht vergessen diese Airtime auf das Databundle zu konvertieren. Weiß man dies nicht (so wie ich), zahlt man den dreifachen Preis).

Vergessen sollte man nicht den eigenen SIM-Card Device, sonst zahlt man knapp 100 EUR für den USB-Stick. Bei meinem FS-Laptop ist das Modem schon eingebaut, so war das aber auch beabsichtigt.
Fazit: Affiliate in Südafrika?
Lieber nicht! Trotz des schönen Wetters und den eher günstigen Lebenshaltungskosten (die aber auch schon teurer geworden sind in den letzten Jahren), nervt das langsame bzw. teure Internet! Wer zur WM 2010 nach Südafrika und seinen Laptop mitnehmen will – kein Problem mit der oben beschriebenen Lösung. Auch ansonsten ist das Leben in Südafrika nicht ohne Gefahren, das habe ich im Weltreiseblog beschrieben. Uns ist nichts passiert, toi toi toi!
Mehr Infos übers mobile Internet findet man natürlich im Internet selbst.


