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Artikel der Kategorie ‘Reisen’

Ab-nach-Vanuatu.de.vu

April 30, 2010 Von: 2008weltreisen Kategorie: Reisen Noch keine Kommentare →

Wer schon ein bisschen länger im Onlinebusiness tätig ist, der kennt sicherlich die Domainendung “de.vu”. Als pseudo-de-Domain abgestempelt rankte sie mal ganz gut und jeder hatte irgendwie welche (ich nicht…). Damit ist es schon lange vorbei, auch wenn ich letztens mal wieder eine beim Term “Kevin Kuranyi” auf der 1.Seite gesehen habe.

Buecher

VU steht für Vanuatu, ist ein kleines Königreich im Pazifischen Ozean. Liegt westlich von den Fijies und 2,5 h nördlich von Neuseeland. Wir haben einen 130 EUR Flug dort hin bekommen und sind die nächsten 3 Wochen auf 3 versch. Inseln.

Damit es uns vor lauter Cocktails, Schnorcheln und Sonnenbaden nicht langweilig wird, habe ich mir ein paar Bücher besorgt:

1) The New Rules of Marketing & PR

Was hat sich im Marketing und PR in den letzten zwei Jahren getan? Warum funktioniert das “alte” Marketing nicht mehr so wie früher. David Scott hat mich auch darauf gebracht, mal wieder an PM’s zu denken und welche zu veröffentlichen.

2) Why we buy reloaded 2.0

Paco Underhill habe ich schon im Studium (BWL, Hauptfach Werbepsychologie) gerne gelesen. Dies ist seine neueste Auflage des Bestsellers “Why we buy” inklusive einem neuen Kapitel übers Onlineshopping. Wer sonst wissen will, warum unsere Supermärkte so aussehen, wie sie eben aussehen, sollte dieses Buch lesen.

3) The Welch Day

Ich habe von Jack Welch schon mehrere Managementbücher gelesen und war immer von seinen Methoden sehr angetan. Nun gibts 24 Nachhilfestunden vom “besten CEO der Welt.”

Buecher

Natürlich lese ich nicht nur Wirtschaftsbücher, sondern wir haben auch 2 Stig Larsson Bücher (Teil 2 und 3) sowie 3 James Patterson im Gepäck. Damit die Spannung nicht zu kurz kommt!

Euch eine gute Zeit, bis bald!

Stromgeiz in Neuseeland

April 29, 2010 Von: 2008weltreisen Kategorie: Reisen Noch keine Kommentare →

Nach knapp drei Monaten Reisen in Neuseeland sehe ich dieses Land fernab unserer Zivilisation mit anderen Augen. Neuseeland ist wunderschön, bietet wunderbare Landschaften, viele Möglichkeiten sich draußen aufzuhalten und aktiv zu sein. Die Kiwis sind nette und freundliche Menschen, die so leicht nichts aus der Ruhe bringt.

Über die Möglichkeiten online zu gehen, habe ich schon geschrieben . Doch halt, da war was anderes. Was anderes, was wir auf unserer nun schon 15monatigen Weltreise noch nie erfahren haben.

Stromgeiz! Die Kiwis sind bekannt, dass sie Wasser sparen, recyclen, mehr als wir Deutschen und man könnte meinen, Strom ist hier so selten wie Gletscher in Afrika.

Denn: Nun schon mehrere Male ist es uns passiert, dass es uns nicht erlaubt wurde im Café unseren Laptop an die Steckdose anzuschließen. Ich bin ein Café-Liebhaber, brauche mindestens zwei “gescheite” Café pro Tag und liebe es Zeitungen dabei zu lesen und meine Emails zu beantworten.

Konsumieren, aber nicht einmal Strom zapfen? Toller Deal ist es, WIFI anzubieten, aber Strom gibts nicht. Dieses Bild zeigt einen ganz dreisten Versuch, die “Freebies” (so werden hier die Urlauber genannt, die schwarz in der Gegend übernachten und nichts bezahlen) fern zu halten.

steckdose in Neuseeland

Mittlerweile fragen wir immer, bevor wir etwas bestellen, ob wir die “Outlets” benützen dürfen. Wenn nein, gehen wir wieder. Dies ist uns nun schon einige Male passiert. Dann gibst auch kein Business mit uns.

Mobiles Internet in Neuseeland

April 10, 2010 Von: 2008weltreisen Kategorie: Reisen 3 Kommentare →

Nun bin ich schon knapp 9 Wochen in Neuseeland, 3 Wochen bleiben noch, bevor es weiter geht. Zeit, nun endlich darüber zu berichten, welche Möglichkeiten es gibt als Reisender das Internet zu nutzen.

Insgesamt ist es nicht schwer hier online zu gehen. Dafür teuer und so gut wie niemals umsonst. Gründe dafür sollen anscheinend die fehlenden Unterseekabel sein, die Neuseeland mit dem Rest der Welt verbindet.

Ich habe nun mehrere Möglichkeiten genutzt:

1) Vodacom Simcard

Wie in Südafrika und Namibia habe ich mir wieder ein Prepaid Account bei Vodafone gekauft. Mein FS Q2010-Laptop hat ja ein eingebautes Modem für Simkarten, so dass ich überall online gehen kann. Das UMTS Netz ist hier allerdings nur in wenigen Städten ausgebaut. Dann hatte ich so 20 bis 60 KB/Sekunde Datendurchsatz, ansonsten war es bei Steinzeitalterlichen 4 bis 8 Kb/Sekunde.

Das reicht um seine Emails zu checken, ein Wordpress Admin ist da schon ein größeres Problem.

Kosten: Die Simkarte kostet 30 NZW, das sind 15 EUR. Dann hat man 100 MB Datennutzung frei. Einmalig pro Monat kann man dann noch 512 MB für 30 NZD erwerben. Sind diese aufgerbaucht im Monat, kann man nur noch telefonieren, aber nicht mehr das Netz nutzen. Auf die Frage, warum das so ist, konnte man mir keine Antwort geben. Nur als permanent risident mit mind. 6 Monaten Aufenthalt könne man das upgraden.

Ich habe dieses System als Backbone in ländlichen Gegenden benutzt, anonsten habe ich auf die WIFI Systeme zugegriffen.

2) WIFI System auf Campingplätzen, Hotels, Hostals und Cafés.

Davon gibt es drei an der Zahl und mir hat das “IAC”-System am besten gefallen. Für 30 Tage zahlt man 40 NZD, ca.20 EUR. Dafür hat man dann 2000 MB frei. Ansonsten kann man Stunden- oder Tageweise Pässe kaufen. Es gibt ca. 200 Orte landesweit, an denen man sich einloggen kann.

Die anderen beiden Systeme “Zenbu” und “The Internet Kiosk” sind erheblicher teurer. Bei Zenbu kostet 1 MB 0,10 NZD, also knapp 5 Cent. Macht also z.B. 5 ZD bei 50 MB. Mir hat das gerade ein Abend gereicht.

“The Internet Kiosk” ist dagegen noch teurer, ich habe es nie benutzt.

3) Hotels, Homestays oder Backpacker

Einige haben ihr eigenes System. Entweder es ist kostenlos oder man zahlt stundenweise bzw. nach MB. Wir hatten es einige Male, allerdings in deutlich teureren Unterkünften als am Durchschnitt.

Nicht genutzt:

4) Internetcafes

Diese sind teuer, eine Stunde Nutzung kostet mindestens 5 NZD, also 2,5 EUR. Dann darf man aber meist nichts up- oder downloaden.

Fazit

Erstaunlich ist, dass jeder Campingplatz WIFI bietet. Hier hat man anscheinend erkannt, dass die Camper stets einen Laptop dabei haben. In Queenstown z.B. waren wir auf einem riesigem Campingplatz mit mind. 200 Campervans. Ich habe mir da abends mal den Spaß gemacht, ein bisschen rumzulaufen. In vielen Mobile Homes flimmerten die Bildschirme.

Ansonsten war es kein Problem für mich online zu gehen und eine wahre Erholung im Gegensatz zu Afrika und Südamerika. Allerdings ist die Nutzung hier immer mit höheren Kosten als anderswo verbunden. Meine 96 Stunden Aktion kostete somit ein paar Euro, aber darauf kam es eh nicht mehr drauf an.

Ich bin gespannt, wie es in Australien sein wird.

Fotos für Backlinks

März 07, 2010 Von: 2008weltreisen Kategorie: Reisen 3 Kommentare →

Ich habe gerade mal unsere portable Festplatte (500 GB Fassungsvermögen und 117 Gramm leicht) durchstöbert, weil ich gefragt wurde, wie viele Fotos wir denn nun schon in 14 Monaten Weltreise geschossen haben. Ich antwortete so 15.000 sollten es schon sein.

Nun sind es schon über 30.000 Fotos:

reisefotos

Wir werden diese wahrscheinlich nie wieder anschauen können. Doch manchmals sind es Fotoreihen, die die Anzahl einfach aufblähen. Löwen beim Fressen zuschauen? 1000 Fotos. Rundflug über Namibia? Nochmals so viele.

Wer Fotos von Ländern benötigt, die man oben im Screenshot sieht, dem stelle ich diese gerne zur Verfügung. Schreibt einfach, für welches Land ihr Fotos benötigt. Ihr nennt dann bei der Veröffentlichung eine meine Reise-URLS nach gemeinsamer Abstimmung. Die Fotos wurden mit einer Canon EOS 450d geschossen, Auflösung 12 MegaPixel.

Tracker statt Trackingausbildung

Januar 26, 2010 Von: 2008weltreisen Kategorie: Reisen Noch keine Kommentare →

Jeder Affiliate sollte sich umgehend mit dem Thema Tracking befassen. Sozusagen das Handwerkszeug und wichtiger Bestandteil der Erfolgsoptimierung. Doch nicht jeder benötigt eine afrikanische Tracker-Ausbildung. Ich habe eine Flugsafari in das Okavango Delta in Botswana unternommen. Inklusive einer Trackerausbildung! Spotten und Tracken. Tiere finden, Spuren lesen. Wie eben den User für eine Webseite untersuchen: Woher kommt er, wo geht er hin. Was macht er. Mit den Tieren ist das genauso: Wo kommen die Spuren hin, wo läuft das Tier hin.

Die harte Buschausbildung besteht aus mehreren Punkten:

1) Cool aussehen auf dem Trackersitz! Das gelingt nicht jedem…

2) Spuren lesen!

Hyäene, Leopard, Hippo, Löwe, Elefant.

3) Mit dem Auto durchs Wasser fahren!

4) Mokoro fahren lernen um durchs Delta zu navigieren!

Und als Abschluß gibt es selbstgebackene Cookies aus dem eigenen Bäckernetzwerk.

Mobiles Internet in Namibia

Januar 09, 2010 Von: 2008weltreisen Kategorie: Reisen Noch keine Kommentare →

Seit knapp 3 Wochen sind wir nun in Namibia und haben die Highlights wie die Dünen von Sossusvlei, die deutsche Stadt Swakupmund und den Etosha Park angesehen. Knapp 5000 Kilometer im Auto haben wir zurückgelegt und wie immer im Gepäck mein Laptop. Da wir hier wieder viel gezeltet haben und nur wenig in Lodges abgestiegen sind, ergab sich auch wieder das Problem, wie ich denn Zugang ins Internet bekommen würde.

Neben einigen Lodges und Guesthouses, die kostenloses WIFI anbieten (mit moderaten Geschwindigkeiten), habe ich zwei Möglichkeiten gefunden:

1) Mobiles Internet per MTC
Simcard gekauft und los geht’s- 10 MB kosten knapp 1 EUR. Sehr teuer, dafür aber gute Abdeckung im ganzen Land. In den größeren Städte mit HSDPAP und recht flott, das ist okay. In den anderen Gegenden nur Edge-Verbindung, aber zum emailen reicht es.

2) Per Telecom WIFI
Ausgewählten Hotels, Cafes und Restaurants werden Hot Spots von der staatlichen Telefongesellschaft Telcom zur Verfügung gestellt. Knapp 1 EUR kosten 20 Minuten. Zumindest bei den von mir getesteten Zugängen sau langsam. Eher nicht zu empfehlen, vielleicht ist es zumindest in Windhoek schneller. Man kauft einen Gutschein und gibt diesen Code dann in der Eingabemaske ein. Leider sieht man nicht, wie viel Zeit noch verbleiben, da muss man dann eben auf die Uhr schauen ;-)

Meine Empfehlung
Simcard von MTC kaufen und loslegen. Meist sehr schnell, wenn auch teuer.

Strom um die Akkus aufzuladen gibt es dagegen fast überall. Man benötigt allerdings einen Adapter, denselben wie auch in Südafrika – 3 Pin. Meine Akkus vom FS Laptop lassen übrigens wahnsinnig nach, halten nur noch 1 und 3 Stunden…

Internet-Entwicklungsland Südafrika

November 25, 2009 Von: 2008weltreisen Kategorie: Reisen Noch keine Kommentare →

Wer schon einmal in Südafrika war, der merkt meist nicht, dass man tatsächlich in Afrika ist. Schöne Hotels, viele große amerikanische Einkaufsmalls, neue und große Autos auf der Straße. Doch der Schein trügt. Die Kluft zwischen arm und reich wird immer größer, auch wenn es sich abgedroschen anhört.

Nachdem ich vor 7 Jahren das erste Mal in Kapstadt war, sind wir nun wieder hier für 3 Wochen. Haben uns ein Apartement in der City gemietet und genießen es mal wieder etwas runterzukommen. Schließlich sind wir nun schon wieder fast 6.000 Km mit dem Auto durchs Land gefahren. Und über 10 Monate unterwegs.

Eigentlich wollte ich an meinen Projekten weiterarbeiten und ein neues Kundenprojekt steht auch an (Ja, auch das geht in der Ferne).  Doch ein Problem mal wieder: Internetzugang. Es gibt hier zwar schnelles Internet, aber nicht kostenlos und sehr teuer. In Hotels wird in ganz Südafrika mindestens 5 EUR pro Stunde verlangt. Oder man rechnet nach MB/GB ab. In einem Internetcafe kosten 200 MB knapp 100 Rand (=10 EUR). Wow, so teuer überall.

Zum Glück gibt es ja überall “normale Cafes” mit WIFI. Doch auch da: mal 5 MB, mal 20 MB frei, dann geht nichts mehr. Mit Tricks kann man das natürlich umgehen (wir haben ja 2 Laptops dabei): versch. Emailadressen, Cookies löschen, Proxy benützen oder andere Handynummern bei der Anmeldung angeben. An letztere wird dann ein Passwort gesendet. Da kommt es schon vor, dass ich die Bedienung nach ihrer Handynummer frage…. Und das vor den Augen meiner Freundin.

Bequem ist das alles nicht und nervig sowieso. Es gibt noch eine andere Lösung: Vodacom bietet eine Simcard Lösung an, da zahle ich nun für 3 GB knapp 60 EUR und kann auch in unserem Apartement arbeiten. Ist nicht billig, aber recht schnell, Downloadraten bis 40KB/Sekunde. Fast schon UMTS ;-)

Naja, mich wunderst einfach nur, dass in so einem modernen Land eine solch schlechte Internetanbindung besteht… Für Affiliate auf Weltreise einfach kein Ort um alt zuwerden! Wenn auch sehr schön…

Vor allem Fußballfans werden nächstes Jahr zur WM 2010 nach Südafrika pilgern. Packt euch keinen Laptop ein, dafür viel Geld. Trotz Winter am Kap werden dann nämlich Highseason-Preise mit 100 % Aufpreis verlangt.

In Kapstadt

Im Hintergrund mein kleines Segelboot ;-)

In Kapstadt

In Kapstadt

I love Caps…

In Kapstadt

WM hinter Stacheldraht – das sagt schon alles… hier das Greenpoint Stadium in Kapstadt. Mein 4. WM Stadion hier in Südafrika…

In Kapstadt

In Kapstadt

In diesem Sinne: Postkartengrüße aus Kapstadt!

Afrikanischer Virus

November 05, 2009 Von: 2008weltreisen Kategorie: Reisen, Technik 1 Kommentar →

Mittlerweile sind wir schon fast 5 Wochen in Afrika. Mein Lieblingskontinent. Viele wilde Tiere und viele Menschen, die so anders sind als wir Europäer.

Eine Woche Sansibar hört sich für die meisten wie das Paradies an. Und so war auch das kleine Eiland vor der Küste vor Tansania (hier kommen sogar mittlerweile die Piraten aus Somalia hin!) – ruhig, Strand mit türkisblauem Wasser, viele friedvolle Menschen auf den Straßen. Nach Safari und Kilimanjaro war uns nach Strand und Relaxing.

Doch eins fehlt mir natürlich immer, egal wo ich bin: Internet! Doch auch im kleinsten Kaff in Afrika gibt es Internet. So haben wir uns in das kleine Dorf Matemwe aufgemacht, denn da gibt es ein “Internetcenter”. Dieses kann man auch mit einer Spende unterstützen.

Und dieses Internetcenter fanden wir dann auch. Nach 10 Minuten fragte der freundliche Herr uns, wie lange wir noch bräuchten, denn er müsse zum beten gehen. Wir blieben noch ein bisschen und warteten auf seine Rückkehr. Gut.

Das Netz war natürlich langsam, aber immerhin 10 Computer, die in den Schulstunden zur Ausbildung der Kids zur Verfügung stehen. Schön, dass es so etwas hier gibt.

Dabei im Gepäck hatte ich meinen USB Stick mit meinem Emailprogramm AK-Mail (Vorteil: benötigt keine Installation) drauf. Eingestöpselt, Emails abgerufen – gut. Diesmal habe ich mir dann aber einen afrikanischen Virus eingefangen. Nein, nicht Malaria oder so etwas, sondern einen Trojaner.

Der hat mir 5 Ordner gelöscht und eine Anwendung draus gemacht. Zum Glück hat mein Virenscanner das “zuhause” in unserer Strandlodge erkannt. Und zum Glück waren es nur Sicherungskopien von Ordnern…

Das sagte mein Virenscanner:

virus3

virus

Und so sah es im Dorf aus:

Internet in Afrika

Internet in Afrika

Internet in Afrika

Internet in Afrika

Und was habe ich gelernt: Immer den Virenscanner aktuell halten ;-)

Meiner war älter als 7 Tage….

1 Woche Deutschland

September 21, 2009 Von: 2008weltreisen Kategorie: Reisen 2 Kommentare →

Okay, wir sind Warmduscher, nach 8 Monate nach Hause zu kommen… Nein, einfach ein Zufall, den wir gerne mitgenommen haben. Der Nonstopflug von Buenos Aires nach Nairobi/Kenya hätte 2.000 EUR gekostet. Doch mit der BA über London mit einer Wochen Aufenthalt München nur 900 EUR. ;-)

Im Gnomad Blog habe ich ja schon geschrieben, was will alles gemacht haben (Nein, fürs Oktoberfest hatten wir dann doch keinen Nerv…). Und noch viel mehr:

- Meinen Laptop in die Reparatur gebracht: Deckel kleben und Reinigung des Gehäuses, hat 49 EUR gekostet. Eingeschickt habe ich ihn doch nicht, da wäre ich wieder ohne geflogen )-;

- Bei der Steuerberatung gewesen und Fristverlängerung für 2008 beantragt. Meine Rendite liegt bisher bei 50 % inkl. Flug, Mietwagen und Hotels… ;-)

- Meine Rechnungen für August zusammen gesucht

- Einen Acer Netbook 1005 bei Amazon bestellt, in Empfang genommen und schon konfiguriert. Ich werde hier natürlich einen ausführlichen Test veröffentlichen

- Außerdem habe ich noch eine neue Festplatte 500 GB und Eigengewicht 180 Gramm bestellt. Meine wurde ja in Ecuador geklaut. Nun kanns wieder weiter gehen.

Gespannt bin ich nun wie es in Afrika weitergeht: Wir fliegen morgen nach Nairobi und werden dann durch Kenya, Tansania und Mozambique touren. Ein Ferienhaus in Kapstadt haben wir vom 15.12.09 bis 15.01.2010 gebucht. Danach noch ein bisschen Namibi mit dem Mietwagen und weiter mit Emirates nach Dubai. Das wird dann im Februar 2010 sein.

Auch frage ich mich wie das Internet dort sein wird… Aber im Notfall gibt es ja noch Buschtrommeln ;-)

Bis dahin und viele Grüße,

Nils

7 Tage offline

September 04, 2009 Von: 2008weltreisen Kategorie: Reisen 2 Kommentare →

Ich reise nun schon über 7 Monate um die Welt. Und wen wundertst, dass es mittlerweile einfach überall Internet gibt. Überall bedeutet, dass ich eigentlich jeden Tag online bin, manchmal mal einen Tag nicht, da wir von A nach B reisen. Und selbst dann gibt es die Möglichkeit am Flugplatz, im Busterminal oder selbst im Bus zu surfen und online zu sein.

Doch nun nahmen wir ein paar Tage “Sommerpause” und “Urlaub von der Weltreise” – wir waren auf den Galapagosinseln, drei Flugstunden von Ecador im Pazifischen Ozean entfernt und bekannt als letztes Paradies auf Erden. Und obwohl wir eine Luxusyacht für 8 Tage buchten, gibt es dort kein Internet. Ist ja auch mal gut so.

7 Tage offline – wie fühlt sich das also an?

Tag 1:

Flug auf die Galapagos – morgens noch schnell letzte Emails mit Hilfe des kostenlosen WIFIs verschickt am Flughafen, per Fleurop Blumen bestellt und meinem Bruder letzte Glückwünsche zur Hochzeit geschickt. Um 13 Uhr kommen wir auf den Inseln an, eine halbe Stunde später sind wir auf der “Galaxy”. An Internet ist nicht zu denken. Erster Schnorchelgang, danach Wildlife Watching und die ersten 200 Fotos von Vögel, Seelöwen und Iguanen gemacht.

Tag 2:

Kein Gedanke an Internet – 300 Fotos. Abends will ich Fotos sortieren, meine Freundin ist müde und will schlafen – Licht aus!

Tag 3:

Nun schon knapp 700 Fotos gemacht, die Galapagosinseln sind ein Naturparadies. Tausende Tiere in freier Wildbahn. Eine mitreisende Professorin aus den USA ärgert sich, dass sie mit ihrem ipod Touch keine Emails verschicken kann. Die Dame ist sicherlich schon 70!

Abends wird es “bumby”! Wellengang wie im Sturm, doch ich sortiere Fotos und fange an mit ersten Texten für unsere Galapagos-Webseite und den Weltreiseblog. Ach wie schön wäre es nun online zu gehen….

Tag 4:

Frühes Aufstehen zum Pinguin gucken, Frühstück, Schnorcheln, Mittagessen, Hiken – keine Zeit ans Internet zu denken. Unterhalte mich aber mit einem anderem Professor für Marketing über das Onlinebusiness. Ganz schön gebildete Gäste ;-)

Tag 5:

Ein Landgang in eine Stadt mit 20.000 Einwohner. Wir haben 2,5 Stunden zur freien Verfügung. Und ich bin weich geworden und habe meine 239 wartende Emails runtergeladen, ein paar Statistiken angeschaut – das alles hat 40 Minuten gedauert. Nix besonders online los gewesen…. Abends Emails gelesen und ein paar Gedanken zu ein paar Projekten gemacht. That`s it.

Tag 6:

Landgang, Schnorcheln und 2 Haie gesehen. Mittagessen, nochmals Landgang, abends ein paar Wein mit netten Amerikanern…. Ans Internet nicht einmal gedacht, auch wenn ich zwischendrin einen Artikel über die Tierwelt auf den Galapagos Inseln geschrieben habe.

Tag 7:

Der letzte Tag auf dem Boot, morgen geht es aufs Land. Bald wieder Internet? Das allerletzte Mal schnorcheln, Salzwasser schlucken und mit Seelöwen schwimmen. Goodbye Galapagos Inseln! 1.500 Fotos mehr im Archiv. Ob ich diese jemals benötige? Egal, eine schöne Erinnerung ist es allemal.

Fazit:

Wow, 7 Tage ohne Internet, das ging richtig gut. Aber nur, da wir ein Rund-um-die-Uhr-Programm hatten… Ansonsten hätte ich wohl schon am 2.Tag rumgemeckert. Ein neues Projekt habe ich nun auch: Die Galapagos Inseln .

Hier ein paar Fotos. Und wer jemals in diese Ecke der Welt kommt, dem sei versprochen: So friedlich wie hier ist es wohl fast nirgends mehr…