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Weltweite PC Garantie – eine echte Herausforderung

Juli 30, 2010 Technik

Als wir in der Südsee auf den kleinen Insel rund um Vanuatu waren um unter anderem den Feuer spuckenden Vulkan Mount Yasur zu sehen, ist genau das passiert, was in meinen Augen ein echter Sugergau ist: Mein Laptop ist kaputt gegangen.

Wir waren in einem Resort, welches Strom aus einem Generator erhält- Stromschwankungen inklusive. Und trotz eines Reisesteckers mit Überspannungsschutzes hat mein FS Q 2010 also einen “ab” bekommen – Totalschaden. Er lief noch, lies sich aber nicht mehr aufladen. Also schnell von allem möglichen Ordern Sicherungen gemacht. Danach ging nichts mehr.

Es folgten also die ersten Telefonate über Skype mit der Siemens-Fujitsu Hotline in Australien und in Deutschland. Und es begann die “endlose Geschichte”. Zunächste sollte ich den Laptop nach Deutschland schicken, denn das Gerät würde man nicht mehr in Asien vertreiben und die beim Serviceteam in Australien hatten von dem Gerät noch nie was gehört.

Nachdem wir dann also knapp 3 Wochen auf Vanuatu waren, flogen wir wie geplant nach Sydney. Ich war guter Hoffnung, denn nach einem hin und her zwischen deutschem und australischem Service hatte ich endlich die Gewissheit, dass sich irgendjemand das Gerät ansehen würde.

Meine weltweite Garantie lief noch etwa 3 Monate, aber es war nicht sicher, ob sie überhaupt den Schaden übernehmen würden. Stromschwankungen sowie Blitzschläge sind natürlich nicht inklusive.

Nachdem wir dann eine weitere Woche in Sydney verloren, durfte ich das Gerät endlich einschicken. Wir waren schon weiter auf dem Weg Richtung Norden zum Tauchen am Great Barrier Reef. Dann die Diagnose: Totalschaden, das Mainboard hatte einen Schaden abbekommen. Reparaturkosten ca. 1.600 AUD – über 1000 EUR!

Ende des Liedes: Meine Fotoversicherung hat den Schaden übernommen, das Gerät wurde mir dann drei Tage vor Abflug an die Westküste Australiens geschickt.

Wer nun nicht mehr durchblickt, hier die Emailkommunikation von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Bestätigung, dass das Gerät repariert auf dem Weg zu mir ist. Sage und schreibe 2 Monate!

Was lerne ich draus?

- Nie einen 3.000 EUR Laptop auf Weltreise mitnehmen. Lieber einen Billigen kaufen und wenn dieser crasht wegschmeißen! Backups nicht vergessen.

- Lies genau was deine weltweite PC Garantie enthält. Problem ist hier oftmals, dass sich das ferne Land nicht für einen zuständig fühlt. Viele solche Garantien erfordern nämlich das Einsenden des Geräts in das Land des Kaufs.

- Schließe einen Foto- bzw. Laptopversicherung ab. Für 4.000 EUR versichertes Material kostet diese ca. 150 EUR/Jahr.

- Setze den deutschen Support unter Druck, der redet dann mit dem jeweiligen Land – hoffentlich. Ich habe mich als Reisejournalist ausgegegeben, habe ja auch schließlich einen Presseausweis. ;-) Danach ging alles relativ schnell.

Blacklist von unseriösen Linktauschern

Juli 18, 2010 Affiliate sein

So, ich bin wieder online und will gleich mal wieder was los werden: Mich nerven diese schlechten Linktauschanfragen von schlechten SEO-Klitschen, die denken, sie können tauschen was sie wollen.

Da werden einem Domains angeboten mit null (!) Links, aber im gleichen Atemzug reden sie von fairem Tausch. Hallo? Nun wieder: Anschreiben, wollen von einer Domain (> 250 IP Backlinks) einen Link und bieten dann aber nur Schrott an. Dann sagt man es denen – und werden unverschämt. Das kostet Zeit und ist einfach nervig…

Hier nur eine Kommunikation:

——————1.Email———————

Hallo Webmaster,

ich bin auf Ihre Webseite aufmerksam geworden und suche Linkpartner für verschiedene Themenbereiche. Wir verfügen über ca. 40 Projekte verschiedener Themen.

Wenn Sie Interesse an einem Linktausch haben, dann würden wir gerne von Ihnen eine Projektliste erhalten bzw. für welche Themengebiete Sie suchen. Auf Anfrage können wir Ihnen auch eine Projektliste zukommen lassen falls gesuchte Themengebiete vorhanden sind. Wir verfügen über ältere aber auch neuere Projekte.

Um den Linktausch fair und seriös abzuwickeln möchten wir Ihnen noch unsere Regeln mitteilen:

- nur indexierte Seiten
- PR ist egal (es findet kein PR Tausch statt)
- fairer Tausch (Startseite gegen Startseite, Unterseite gegen Unterseite etc.)
- langfristige Partner gesucht
- Linkpartner werden kontrolliert

Ich freue mich auf eine Antwort Ihrerseits.

Mit freundlichen Grüßen/Best Regards
——————————————–
P.H.

——————2.Email von ihm nach meiner Anfrage———————

Hallo,

schauen Sie mal ob Sie was passendes unter
www.xxxx.de/domains/liste.html Login: linktausch / PW: linkpartner
finden.

Mit freundlichen Grüßen/Best Regards

——————3.Email von ihm nach meinem Hinweis ———————

Hallo Nils,

habe auch nicht von starken Projekten gesprochen – starke Projekte tausche
ich bestimmt nicht wenn ich jemanden anschreibe!

Trotzdem danke!

Schönen Abend noch!

Mit freundlichen Grüßen/Best Regards
——————————————–
P.H.

——————MEIN FAZIT———————

Hat jemand Lust eine Facebook / XING Gruppe aufzumachen, wo wir diese ganzen Möchtergern-SEOS mal sammeln und eine “Blacklist von unseriösen Linktauschern” veröffentlichen ;-)

Ja, ich lebe noch

Juni 28, 2010 Affiliate sein

Ich weiß, ich weiß, eigentlich hatte ich ja versprochen dieses Jahr mehr zu bloggen. Irgendwie sollte es aber nicht sein, meine Onlineziet ist doch weiterhin beschränkt und auf Vanuatu ist dann tatsächlich mein Laptop aufgrund der großen Stromschwankungen kaputt gegangen. Den Streifen im LCD “bezahlt” die Garantie von Siemens-Fujitsu, den Totalschaden des Mainboards übernimmt meine Fotoausrüstungversicherung. Schwein gehabt, aber das war ein Kampf mit Siemens, bis ich das Gerät erst einmal zu Siemens Sydney einschicken durfte. Keiner fühlte sich für die “weltweite Garantie” verantwortlich.

Nun sind wir in Australien und nach 10 Tagen Sydney und einem geilem PADI Open Water Tauchkurs am Great Barrier Reef sind wir nun noch bis Mitte Juli an der Westküste in Perth. Dort sind wir bei Freunden untergekommen und erfreuen uns des Lebens. Naja, ich warte halt, dass mein Laptop repariert wird. Solange arbeite ich auf dem Netbook meiner Freundin – tolle Auflösung von 1024 mal 600 Pixel, das macht Spaß…

Was ich sonst so projektmäßig mache – ich habe 2 heiße WM-Seiten im Google-Feuer und denke schon wieder ans Weihnachtsgeschäft. Der frühe Wurm fängt den Vogel… äh nein, ihr wisst schon.

Bis bald mal wieder mit etwas Sinnvollerem….

Ab-nach-Vanuatu.de.vu

April 30, 2010 Reisen

Wer schon ein bisschen länger im Onlinebusiness tätig ist, der kennt sicherlich die Domainendung “de.vu”. Als pseudo-de-Domain abgestempelt rankte sie mal ganz gut und jeder hatte irgendwie welche (ich nicht…). Damit ist es schon lange vorbei, auch wenn ich letztens mal wieder eine beim Term “Kevin Kuranyi” auf der 1.Seite gesehen habe.

Buecher

VU steht für Vanuatu, ist ein kleines Königreich im Pazifischen Ozean. Liegt westlich von den Fijies und 2,5 h nördlich von Neuseeland. Wir haben einen 130 EUR Flug dort hin bekommen und sind die nächsten 3 Wochen auf 3 versch. Inseln.

Damit es uns vor lauter Cocktails, Schnorcheln und Sonnenbaden nicht langweilig wird, habe ich mir ein paar Bücher besorgt:

1) The New Rules of Marketing & PR

Was hat sich im Marketing und PR in den letzten zwei Jahren getan? Warum funktioniert das “alte” Marketing nicht mehr so wie früher. David Scott hat mich auch darauf gebracht, mal wieder an PM’s zu denken und welche zu veröffentlichen.

2) Why we buy reloaded 2.0

Paco Underhill habe ich schon im Studium (BWL, Hauptfach Werbepsychologie) gerne gelesen. Dies ist seine neueste Auflage des Bestsellers “Why we buy” inklusive einem neuen Kapitel übers Onlineshopping. Wer sonst wissen will, warum unsere Supermärkte so aussehen, wie sie eben aussehen, sollte dieses Buch lesen.

3) The Welch Day

Ich habe von Jack Welch schon mehrere Managementbücher gelesen und war immer von seinen Methoden sehr angetan. Nun gibts 24 Nachhilfestunden vom “besten CEO der Welt.”

Buecher

Natürlich lese ich nicht nur Wirtschaftsbücher, sondern wir haben auch 2 Stig Larsson Bücher (Teil 2 und 3) sowie 3 James Patterson im Gepäck. Damit die Spannung nicht zu kurz kommt!

Euch eine gute Zeit, bis bald!

Stromgeiz in Neuseeland

April 29, 2010 Reisen

Nach knapp drei Monaten Reisen in Neuseeland sehe ich dieses Land fernab unserer Zivilisation mit anderen Augen. Neuseeland ist wunderschön, bietet wunderbare Landschaften, viele Möglichkeiten sich draußen aufzuhalten und aktiv zu sein. Die Kiwis sind nette und freundliche Menschen, die so leicht nichts aus der Ruhe bringt.

Über die Möglichkeiten online zu gehen, habe ich schon geschrieben . Doch halt, da war was anderes. Was anderes, was wir auf unserer nun schon 15monatigen Weltreise noch nie erfahren haben.

Stromgeiz! Die Kiwis sind bekannt, dass sie Wasser sparen, recyclen, mehr als wir Deutschen und man könnte meinen, Strom ist hier so selten wie Gletscher in Afrika.

Denn: Nun schon mehrere Male ist es uns passiert, dass es uns nicht erlaubt wurde im Café unseren Laptop an die Steckdose anzuschließen. Ich bin ein Café-Liebhaber, brauche mindestens zwei “gescheite” Café pro Tag und liebe es Zeitungen dabei zu lesen und meine Emails zu beantworten.

Konsumieren, aber nicht einmal Strom zapfen? Toller Deal ist es, WIFI anzubieten, aber Strom gibts nicht. Dieses Bild zeigt einen ganz dreisten Versuch, die “Freebies” (so werden hier die Urlauber genannt, die schwarz in der Gegend übernachten und nichts bezahlen) fern zu halten.

steckdose in Neuseeland

Mittlerweile fragen wir immer, bevor wir etwas bestellen, ob wir die “Outlets” benützen dürfen. Wenn nein, gehen wir wieder. Dies ist uns nun schon einige Male passiert. Dann gibst auch kein Business mit uns.

Aufruf – welches Analyse-Tool benutzt ihr?

April 24, 2010 Technik

Gerade habe ich mit Entsetzen feststellen müssen, dass mein Lieblings-Auswertungstool 103bees geschlossen wird. Dumm gelaufen, denn dieses Tool hat mir auf einfachste Weise stets gezeigt, wie viele User meine Seiten besucht haben und mit welchem Suchbegriff Sie aus welcher Suchmaschine gekommen sind.

Nun muß ich mir was neues suchen. Google Analytics habe ich bei den größten Projekten im Einsatz, nutze die Zahlen aber gar nicht. Soviele Einstellungen – einfach zu kompliziert (Ich nutze auch kein MS Outlook)… Hat jemand einen anderen Geheimtipp?

Meine Anforderungen:

- Einfachster Überblick über alle Projekte auf Tagesbasis und Monatsbasis

- Anzeige von: Keys, Landingpages, Suchmaschine

- Kann gerne Geld kosten (bis 20 EUR im Monat)

- Implementierung über JavaScript (wegen Cachingtool)

Freue mich auf eure Ratschläge!

300% Conversionsteigerung durch Wechsel des Partnerprogramms

April 24, 2010 Allgemein

Die meisten Affiliates wollen mehr Geldverdienen, in dem Sie versuchen, mehr User auf ihre Webseiten zu bekommen. Dabei vergessen viele, entweder mit dem Design rumzuspielen um die Conversion zu verändern oder noch einfacher: Öfter mal verschiedene Partnerprogramme ausprobieren.

Ich selbst war da bisher auch eher faul, es macht viel Arbeit, andere Partnerprogramme mit gleichen Produkten in die Seiten zu integrieren. Vor allem, wenn man wie ich viel mit Produktlisten arbeitet, um gleich mal einige hundert oder tausend Produkte anbieten zu können. Von Bannern halte ich nicht viel und wenn, dann nur, um whitespace zu füllen.

Doch nun wurde es mir bei einem Projekt “zu bunt”. Das kanns nicht sein, dachte ich mir, da muß doch mehr drin sein. Und siehe da: Ein anderes Partnerprogramm klappt hervorragend. Dazu muss ich aber auch noch sagen, dass die Produkte des Partnerprogramms 2 dieselben waren, aber bis zu 20 % billiger. Die Provision beim neuen Programm ist zudem auch noch 2 % geringer. Aber durch eine enorme Conversionsteigerung ist mein Verdienst trotzdem höher.

Hier einige Zahlen aus dem gesamtem März im Vergleich. Diese beziehen sich auf den gesamten März und nicht nur auf den Zeitpunkt nach der Umstellung.

Partnerprogramm 1: Das Alte.

14 Sales aus 4169 Klicks, Provision 125,07 EUR – das sind lediglich 3 Cent pro Klick. Eine Conversion von 0,00^ %. Eigentlich.

Partnerprogramm 2: Das Neue.

88 Sales aus 3184 Klicks (1 Storno), Provision 696,04 EUR – das sind schon 21 Cent pro Klick. Eine Conversion von 2,27 %.

Schaut man sich nun diese Zahlen an, erkennt man die Umstellung am 16.März 2010 von Partnerprogramm 1 auf 2.

Meine Schlußfolgerungen:

- Die User sind preissensibel – welch Überraschung ;-)

- Es lohnt sich Partnerprogramme durchzutesten.

- Billiger Preis eines Produkts bei niedriger Provision muß nicht zwingend geringere Affiliateeinnahmen bedeuten.

Meine next Steps:

- Einbau eines neuen Bestell-buttons zum Conversionvergleich.

- Eine Pseudoanzeige eines 0,00 EUR Warenkorbs in der rechten Navigation. Das signalisiert dem Kunden, dass er in einem echten Shop ist und nicht nur auf einer Affiliateseite.

Weitere Tipps?

Was ist eure Meinung zu diesem Thema? Was macht ihr noch, um eure Einkünfte zu steigern außer mehr User auf die Seiten zu bringen? Freue mich auf eure Anregungen.

Neues Projekt ohne Adsense und Affiliate

April 14, 2010 Affiliate sein

Ich nenne mich eigentlich nicht SEO oder Affiliate, sondern Online-Marketer. Ich setze nicht nur auf SEO zum Trafficerhalt und auch nicht nur auf Affiliateprogramme, um meine Seiten zu monetarisieren. Ich gebe mich ungern in Abhängigkeit, wer weiß was wäre, wenn der jeweilige Kanal wegfällt, warum auch immer. Ich sage nur Schließung des Adsense-Accounts oder Quelle.de.

Um Traffic zu generieren gibt es soviele Möglichkeiten, kostenlos als auch für Bezahlung. Ich denke da an diese ganzen Sachen wir Facebook, Mr.Wong oder Contaxe Ads. Meine TKP-Vermarktung ist in diese Hose gegangen, aber ansonsten bin ich da mit vielen anderen Kanälen recht zufrieden.

Was die Monetarisierung angeht, gibt es bei mir vor allem 4 Säulen: Adsense, Affiliate, Direktdeals (einmalig, Klickvergütung, monatlich etc.) und Link*******. Die Relation schreibe ich hier mal nicht ;-)

Nun habe ich bei meinem neuen Projekt www.Ballonfahrten.com etwas für mich Neues ausprobiert. Es ist ein Buchungsportal für Ballonfahrten, auf dem interessierte User direkt bei Luftfahrtunternehmen für Ballone die Ballonfahrten erwerben können. Der User klickt über eine Deutschlandkarte in das jeweilige Bundesland, dort findet er die Mitfahrmöglichkeiten. Auf einer Detailseite werden die Unternehmen präsentiert, mit freien Terminen, den Startplätzen in einer GoogleMap und den direkten Kontaktdaten.

Die teilnehmenden Unternehmen zahlen eine Jahresgebühr, um gelistet zu werden, dafür ist diese Seite völlig affiliate- und adsensefrei. Der komplette Traffic kommt den teilnehmenden Unternehmen und ihren Angeboten zugute.

Das bringt einige Vorteile, als auch einige Nachteile mit sich. In der Kürze einige Punkte, die mir spontan einfallen.

Vorteile:

- Einnahmesicherheit über das ganze Jahr über, sobald man Teilnehmer hat.

- Keine Conversionoptimierung nötig zur direkten Generierung von Sales.

- Einfache Nutzung von Branchenkenntnissen.

- Es lassen sich verschiedene Abrechnungsmodelle ausdenken: Basiseintrag sowie erweiterte Features, für die das Unternehmen zusätzlich zahlen muß.

Nachteile:

- Limitiertes Einnahmepotential, da es nur eine beschränkte Anzahl von Unternehmen gibt.

- Nach einem Jahr verliert man die Unternehmen wieder, wenn die Seite erfolglos ist.

- Der Akquierungsprozess gestaltet sich schwerer, da man die Unternehmen überzeugen muß, teilzunehmen. Per Email, Telefon, Post geht man Klinkenputzen.

- Um den obigen Punkt einfacher zu überstehen, muß man was nachweisen können: Traffic, gute Google-Positionen, guter Domainname und Alleinstellungsmerkmal des Services.

- Größerer Programmieraufwand, da man ein Backoffice bzw. Adminbereich für die Teilnehmer benötigt, damit diese ihre Daten pflegen können.

Weitere Gedanken

Abzüglich der Kosten für den Domainkauf und der Entwicklung der Seite kann man nun rechnen, wie viele Unternehmen teilnehmen müssen bei einer bestimmten Preisgestaltung, um grüne Zahlen zu schreiben. Bei hohen Kosten kann dies riskant sein ein Minusgeschäft einzufahren.

Portieren lässt sich das auf viele andere Themen bzw. Nischen. Dazu benötigt man allerdings etwas Branchenkenntnis, Hirnschmalz und etwas Glück genau eine Nische zu finden, bei der das funktioniert. Bei einem Verzeichnis für Ferienhäuser funktioniert das wohl kaum noch, bei einem Städteportal in Deutschland wohl auch nicht mehr.

Ich habe schon zwei weitere Ideen für ähnliche Themen. Die schönen Keyworddomains (einmal *.net und einmal *.com) habe ich schon länger rumliegen, ranken in den jeweiligen Bereichen auch in den Top3 bei Google.

Eure Meinung dazu?

Habt ihr ähnliche Erfahrungen mit Projekten oder Ideen? Bin gespannt auf eure Kommentare. Ist das hier alles ein alter Hut? Okay, Portale gibt es wie Sand am Meer, erfolgreiche aber wenig. Denn Adsense z.B. sieht man doch auch auf 0815-Portalen.

Mobiles Internet in Neuseeland

April 10, 2010 Reisen

Nun bin ich schon knapp 9 Wochen in Neuseeland, 3 Wochen bleiben noch, bevor es weiter geht. Zeit, nun endlich darüber zu berichten, welche Möglichkeiten es gibt als Reisender das Internet zu nutzen.

Insgesamt ist es nicht schwer hier online zu gehen. Dafür teuer und so gut wie niemals umsonst. Gründe dafür sollen anscheinend die fehlenden Unterseekabel sein, die Neuseeland mit dem Rest der Welt verbindet.

Ich habe nun mehrere Möglichkeiten genutzt:

1) Vodacom Simcard

Wie in Südafrika und Namibia habe ich mir wieder ein Prepaid Account bei Vodafone gekauft. Mein FS Q2010-Laptop hat ja ein eingebautes Modem für Simkarten, so dass ich überall online gehen kann. Das UMTS Netz ist hier allerdings nur in wenigen Städten ausgebaut. Dann hatte ich so 20 bis 60 KB/Sekunde Datendurchsatz, ansonsten war es bei Steinzeitalterlichen 4 bis 8 Kb/Sekunde.

Das reicht um seine Emails zu checken, ein Wordpress Admin ist da schon ein größeres Problem.

Kosten: Die Simkarte kostet 30 NZW, das sind 15 EUR. Dann hat man 100 MB Datennutzung frei. Einmalig pro Monat kann man dann noch 512 MB für 30 NZD erwerben. Sind diese aufgerbaucht im Monat, kann man nur noch telefonieren, aber nicht mehr das Netz nutzen. Auf die Frage, warum das so ist, konnte man mir keine Antwort geben. Nur als permanent risident mit mind. 6 Monaten Aufenthalt könne man das upgraden.

Ich habe dieses System als Backbone in ländlichen Gegenden benutzt, anonsten habe ich auf die WIFI Systeme zugegriffen.

2) WIFI System auf Campingplätzen, Hotels, Hostals und Cafés.

Davon gibt es drei an der Zahl und mir hat das “IAC”-System am besten gefallen. Für 30 Tage zahlt man 40 NZD, ca.20 EUR. Dafür hat man dann 2000 MB frei. Ansonsten kann man Stunden- oder Tageweise Pässe kaufen. Es gibt ca. 200 Orte landesweit, an denen man sich einloggen kann.

Die anderen beiden Systeme “Zenbu” und “The Internet Kiosk” sind erheblicher teurer. Bei Zenbu kostet 1 MB 0,10 NZD, also knapp 5 Cent. Macht also z.B. 5 ZD bei 50 MB. Mir hat das gerade ein Abend gereicht.

“The Internet Kiosk” ist dagegen noch teurer, ich habe es nie benutzt.

3) Hotels, Homestays oder Backpacker

Einige haben ihr eigenes System. Entweder es ist kostenlos oder man zahlt stundenweise bzw. nach MB. Wir hatten es einige Male, allerdings in deutlich teureren Unterkünften als am Durchschnitt.

Nicht genutzt:

4) Internetcafes

Diese sind teuer, eine Stunde Nutzung kostet mindestens 5 NZD, also 2,5 EUR. Dann darf man aber meist nichts up- oder downloaden.

Fazit

Erstaunlich ist, dass jeder Campingplatz WIFI bietet. Hier hat man anscheinend erkannt, dass die Camper stets einen Laptop dabei haben. In Queenstown z.B. waren wir auf einem riesigem Campingplatz mit mind. 200 Campervans. Ich habe mir da abends mal den Spaß gemacht, ein bisschen rumzulaufen. In vielen Mobile Homes flimmerten die Bildschirme.

Ansonsten war es kein Problem für mich online zu gehen und eine wahre Erholung im Gegensatz zu Afrika und Südamerika. Allerdings ist die Nutzung hier immer mit höheren Kosten als anderswo verbunden. Meine 96 Stunden Aktion kostete somit ein paar Euro, aber darauf kam es eh nicht mehr drauf an.

Ich bin gespannt, wie es in Australien sein wird.

Böser, böser Merchant

März 26, 2010 Affiliate sein

Ich bekomme täglich mehrere Emails, in denen ich zu irgendwelchen Affiliateprogrammen eingeladen werden. Heute mal wieder der Klassiker “Merchant als Affiliate”. Nein, er hat mal keine Telefonnummer auf seiner Merchantseite, dafür aber eine Affiliatesuchmaske eines anderen Merchants. Er sahnt ab (das bezweifele ich hier), ich gehe leer aus als Affiliate.

Böser Merchant, böser Merchant!